2007
Im 14. und 15. Jahrhundert haben zahlreiche Gewerbebetriebe die Wasserkraft des historischen Stadtbachs genutzt. Das benachbarte Spinnereigebäude zeugt noch heute von dieser Nutzung und bildet den Ansatz für die ortsbauliche Interpretation. Ein langgestrecktes viergeschossiges Gebäude nimmt zwanzig Wohnungen auf und bildet im Süden zusammen mit der Spinnerei einen grossen zusammenhängenden Grün- und Freiraum. Das Gebäude wurde zusammen mit dem Ingenieurbüro Pirmin Jung als Holzbau konzipiert, da die Bauherrschaft über eigene Holzvorkommen verfügt.